Am letzten Sonntag war es soweit, wir fuhren zum Auswärtsspiel nach Belgern. Der Anpfiff dieses Spiels war für uns gleichzeitig der Anpfiff für die heiße Phase der Saison. Denn neben der besten Rückrundenmannschaft aus Belgern, treffen wir in den nächsten Spielen noch auf Traktor Naundorf und den LSV Mörtitz, beides Mannschaften aus der Top 4 in der Liga. Nun aber zum Spiel bei den Rolandstädtern aus Belgern. Folgende Elf startete für den SV Naundorf:

1 Christian Krüger (TW), 4 Roy Heinitz, 5 Michael Winkler, 6 Mark Felgner (C), 6 Dennis Heitele (Arni), 10 Dennis Große (Schnucki), 11 Lukas Haynitzsch, 13 Leon Hedrich, 14 Alexander Fleck, 19 Denny Köhler, 20 Luis Barth

Ersatzspieler: 7 Patrick Jonack, 16 Tom Rothfeld      Trainer: Hellfried Krause

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22. Spieltag 

Roland Belgern

vs.

SV Naundorf

1 : 1

dfs wl d naundorf sv
   

15:01Uhr pfiff Schiedsrichter Falk Zschäbitz, bei bestem Wetter, die Partie an. Von Anfang an entwickelte sich auf beiden Seiten ein gutes Spiel. Doch mit Vorteilen bei der Heimmannschaft. Uns merkte man an, dass in der Spitze unser Kapitän Raudi fehlte und wir uns erstmal in der neuen Formation finden mussten. So kamen die Rolandstädter zu Chancen, welche aber am Tor vorbeiflogen oder zu harmlos waren. Nach etwa einer viertel Stunde waren wir in der Partie und konnten immer mehr die Kontrolle der Partie übernehmen. Das Spiel verlagerte sich dadurch immer mehr in die Hälfte der Belgeraner. So kamen wir zu ersten Chancen. Ein Schuss von Leon war zu unplatziert, der nächste Schuss von Dennis zu harmlos und auch Denny zielte nur auf den Torhüter. Durch Ungenauigkeiten, gerade in den Zuspielen in die Spitze, verpassten wir es uns bessere Chancen heraus zuspielen. Doch Belgern machte ähnliche Fehler im Spielaufbau, sodass beide Abwehrreihen sehr gut aussahen und die Angriffe immer wieder unterbinden konnten. Nach etwa 35 Spielminuten waren wir dann das erste Mal gefährlich vor dem Tor und der Ball auch gleich im Netz. Ein Freistoß von Luis, aus dem Halbfeld, erreichte den Kopf Mark. Von dort flog der Ball an die Latte und im nachsetzen netzte Schnucki ein. Doch der an diesem Tag indisponiert wirkende Linienrichter entschied auf Abseits. Aus der Sicht des Hauptschiedsrichters war es nicht zu erkennen, sodass dieser das Tor nicht geben konnte. Also blieb es bei 0:0 und so ging es auch in die Kabine.

Die Marschroute für die 2. Hälfte war klar. Wir wollten weiterhin so geduldig und nun auch in der Offensive konzentriert spielen. Außerdem stellten wir etwas um Denny ging nun vor in die Spitze und Schnucki spielte nun wieder auf der 10er Position. Diese Umstellung tat dem Spiel gut. Wir hatten nun noch mehr Ballsicherheit im Mittelfeld und vorne konnte Denny die Bälle immer wieder erlaufen und so für Entlastung sorgen. Belgern war nun sehr mit verteidigen beschäftigt, sodass Sie kaum noch vor unser Tor kamen. Doch das Verteidigen machte die Heimmannschaft gut. Trotz mehr Ballbesitz und optischer Überlegenheit konnten wir kaum gefährliche Chancen herausspielen. Eine der besten Chancen bot sich Arni in der 58 Spielminute. Dieser wurde auf der linken Seite lang geschickt und lief dem Verteidiger davon. Den auftropfenden Ball konnte er, aus etwa 16 Metern, über den herauseilenden Hüter köpfen. Doch leider bekam er nicht genügend Druck hinter den Ball, ein mitgelaufener Verteidiger konnte so den Ball noch vor der Linie klären. In der 68. Spielminute war es dann soweit, Mark erzielte den vermeintlich erlösenden Treffer! Eine gut getimte Ecke von Luis erreichte Mark mit dem Kopf und lenkte den Ball ins lange Eck. Dies war das durchaus verdiente 1:0 für uns. Aber Belgern war nach diesem Treffer keineswegs geschockt. Sie veränderten wenig an ihrer Spielweise und verteidigten weiterhin gut. Durch Einzelaktionen in der Offensive sorgten Sie auch immer wieder für Entlastung. So taten wir uns weiterhin schwer Chancen herauszuspielen und das 2:0 nachzulegen. Doch auch an ein 1:1 war nach diesem Spielverlauf nicht zu denken. So ging es weiterhin sehr konzentriert, auf beiden Seiten, in Richtung Nachspielzeit. In dieser bekamen die Rolandstädter noch einmal einen Freistoß im Halbfeld. Jetzt standen, gefühlt, natürlich alle 22 Feldspieler in und um unseren 16 Meterraum. Den Freistoß konnten wir noch aufhalten doch nicht entscheidend klären. So kam der Ball zu einem Belgeraner auf der linken Seite vor dem 16er. Er schlug den Ball auf den langen Pfosten. Dort stand ganz allein und im Abseits ein Mitspieler und drückte den Ball über die Linie. Diese Abseitsposition konnte so ziemlich jeder im schmucken Stadion sehen, nur leider war der Linienrichter wieder nicht auf der Höhe. So entschied der Schiedsrichter auf 1:1 in der 91. Spielminute. Doch diesem kann man keinen Vorwurf machen denn er hatte sehr viele Spieler vor sich und muss in dieser Situation sich auf seinen Assistenten verlassen. Dies war dann auch der Endstand.

Dieses 1:1 und dann noch unter solchen Umständen fühlt sich natürlich wie eine Niederlage an. Nach dem Abpfiff waren wir natürlich sehr niedergeschlagen. Doch wir sollten den Kopf oben behalten. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und gerade unsere Defensive war wie schon in den letzten Wochen überragend. Nun müssen wir uns nur noch öfter in der Offensive belohnen. Dies bestätigten auch unsere tollen Fans. Unglaublich wieder einmal unterstützen uns fast 15 Leute! Und das in Belgern, etwa 55 km von der Heimat entfernt. Vielen Dank dafür! Nun geht es für uns weiter, Zuhause und in Mörtitz und natürlich hoffen wir auch da auf Eure zahlreiche Unterstützung!

Beste Grüße Euer Tom

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