Nach der etwas enttäuschenden Punkteteilung zum Saisonstart in Selben, wartete heute eine richtige Herausforderung auf unser Team. Mit der SG Zschortau empfingen wir den Aufstiegsfavoriten Nr.1 – also ein richtiger Härtetest. Bevor nächste Woche in der 2. Pokal-Runde mit dem SV Laußig, der nächste Kracher in den Waldsportpark kommt.

Die SG Zschortau ist ein sehr spielstarkes Team, mit vielen Spielern in seinen Reihen, die über mehrjährige Erfahrung in der „alten“ Bezirksklasse“ bzw. –„liga“ verfügen. Als Aufstiegsfavorit Nr. 1 sind die Erwartungen hinsichtlich mannschaftstaktischer Spielweise und individueller Klasse sehr hoch.

Unsere 1. Herren startete mit folgender Elf:

1 Hedrich, Leon (TW), 4   Heinitz, Roy; 5 Winkler, Michael; 6 Felgner, Mark (C); 7 Danneberg, Kevin; 9 Köhler, Denny; 11 Haynitzsch, Lukas Jan; 13 Daetweiler, Felix; 14 Fleck, Alexander; 18 Kraft, Kevin; 20 Barth, Luis

Auswechselspieler: 12 Jonack, Patrick; 15 Makschinski, Tom u. 3 Mittelstraß, Adrian

Als Zuschauer begrüßten wir recht herzlich unsere verletzte Nr. 1 im Tor unseren Raudi 2 – gute Besserung an dieser Stelle!

Zum Spiel:

 

SV Naundorf

2. Saisonspiel Talk-Point-Kreisliga 

SV Naundorf 1. Herren vs. SG Zschortau

Ergebnis: 2 : 3

 sg zschortau logo
   

Die Zschortauer wurden ab der ersten Minute ihrer Favoritenrolle gerecht und zwangen unserem Team sofort deren Spielstil auf. Der Gegner spielte sehr tempointensiv und variabel in seinen Positionen. Die Spieler rotierten stark und besetzen geschickt die frei werdenden Räume. Unsere Mannschaft wirkte etwas überfordert und versuchte den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten. Mit mäßigem Erfolg. Unser Team verlor zu viele Zweikämpfe und konnte nur selten für Entlastung sorgen. In der 7. Spielminute erzielten die Zschortauer das verdiente 1:0.

Dieses frühe Gegentor schien unser Team gebracht zu haben. Fortan nahmen wir die Zweikämpfe an und eroberten uns mehr und mehr Spielanteile. Unser Team stand kompakt und verteidigte bei Ballbesitz des Gegners im gesamten Mannschaftsverbund. Oftmals mit einer 5 Kette im Mittelfeld und einer „fast“ 4 Kette in der Defensive. Damit machten wir die Räume eng und stellten geschickt die Passwege des Gegners zu. Auch gewannen wir mehr und mehr Zweikämpfe im Mittelfeld. Nach dessen Gewinn wir schnell in die Spitze spielten. Allein der letzte Pass sowie unser Torabschluss ist immer noch ausbaufähig.

In der 44. Minute erzielte unser Mark, nach einem „super“ Pass von Denny den verdienten Ausgleich. Symbolisch für diesen Treffer waren der Ballgewinn von Alex im Mittelfeld, der Pass von Luis auf Denny und dessen Assist auf den Torschützen. Solche Spielzüge wollen die Fans und der Trainer sehen.

Mit dem verdienten 1:1 ging es in die Pause. Die erste Halbzeit war eine sehr intensiv geführte Partie, in der beide Mannschaften sehr viel investierten.

1 Herren 2 Punktspiel Bild1 1 Herren 2 Punktspiel Bild2 1 Herren 2 Punktspiel Bild3
     

Nach der Pause mussten beide Teams dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen. Entsprechend verhaltener spielten beide Mannschaften. Unser Team hatte sich in der ersten Halbzeit ganz klar den Respekt des Gegners erspielt. Die Zschortauer waren gewarnt und versuchten nunmehr vorsichtiger in die Spitze zu spielen. Es entwickelte sich eine ausgeschlichene Partie, mit wenigen Torgelegenheit aus dem Spiel heraus. Beide Defensiv-Verbände standen sicher und erlaubten sich keine Schwäche.

In der 55. Minute zeigte der Schiedsrichter das erste Mal auf den Elf-Meter-Punkt. Unser Leon agierte etwas zu forsch im Strafraum, dass der Zschortauer dankend annahm und einen Elf-Meter herausholte. Den anschließenden Elf-Meter verwandelten die Zschortauer sicher zum 2:1.

Unser Team ließ sich von dem Gegentreffer nicht beirren und spielte weiter kontrolliert nach vorn. Die Zschortauer beschränkten sich auf das Verhindern eines Gegentreffers. Wirkliche Offensiv-Aktionen waren zu diesem Zeitpunkt Mangelware.

Und so pfiff der Schiedsrichter in der 75. Minute das Zweite Mal Elf-Meter. Diesmal für die Hausherren. Den anschließenden Elfmeter verwandelte unser Torwart – LEON – sicher. Vor dem Spiel hatte unser Trainer beschlossen, dass Leon einen fälligen Elf-Meter schießt – Trainerfuchs.

In der 76. Minute – richtig – der Schiedsrichter pfiff wieder und zeigte zum dritten Mal auf den Elf-Meter-Punkt. Leider nicht für unser Team – sondern für die SG Zschortau. Auch dieser Elfer wurde sicher verwandelt und sollte der letzte Treffer in dieser Partie sein.

In der 77. Minute reagierte unser Trainerfuchs wieder mit einem etwas ungewöhnlichen Move. Er vollführte die Naundorf-Rochade – siehe Definition von Rochade im Anhang (Quelle Wikipedia). D.h. Torwart – LEON – spielte ab sofort im Feld und unser PIJ kam zu seinem ersten Einsatz als Torhüter in der 1. Herren. Pij machte seine Sache sehr ordentlich und ließ keinen Gegentreffer mehr zu.

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So mussten wir uns einem sehr guten Gegner mit 2:3 geschlagen geben. Etwas ärgerlich, hätten wir einen Punkt doch durchaus verdient gehabt. So ist der Fußball. Aber auch das gehört zum Lernprozess unserer noch sehr jungen Mannschaft. Wir müssen lernen im Strafraum nicht so ungestüm zu Werke zu gehen, dann ist der nächste Sieg nicht weit – ggf. schon nächste Woche gegen den SV Laußig.

Zumindest unsere Fans sollten heute wieder ein sehr attraktives und torreiches Spiel gesehen haben, mit Einsatz und Leidenschaft bis zur letzten Minute. In unserem Waldsportpark wird es nie langweilig, es fallen immer viele Treffer und unser Trainer ist immer für eine Überraschung gut.

Euer Mark

Die Rochade [rɔˈxɑːdə, auch rɔˈʃɑːdə] ist der Spielzug im Schach, bei dem König und Turm einer Farbe bewegt werden. Es handelt sich um den einzigen Doppelzug (bei dem zwei Figuren zugleich bewegt werden), der nach den Schachregeln erlaubt ist. Indem ein Spieler die Rochade ausführt bzw. rochiert, verfolgt er das Ziel, den König in eine sichere Position zu bringen und den beteiligten Turm zu entwickeln. Die Rochade darf von jedem Spieler pro Partie nur einmal ausgeführt werden; ihre Zulässigkeit ist an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Unterschieden werden die kurze und die lange Rochade.

 

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